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Geschrieben von: ella
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Während laut Global Wealth Report die Anzahl der Reichen nach der Depression 2008 wieder angestiegen ist, kann man feststellen, dass es auch in Deutschland zahlreiche superreiche Haushalte gibt. Diese Familien besitzen Rücklagen in einer Höhe von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2010 wurden von diesem Haushalten immerhin 839 gemeldet und damit liegt die Bundesrepublik noch ein Stückchen vor den Ölstaaten, die eine Anzahl von 826 vorweisen. Das Land mit den meisten Superreichen sind nach wie vor die USA, über das nötige Kleingeld verfügen hier 2.692 Haushalte.
Auffällig ist, dass sich die deutschen Millionäre und Milliardäre in Zurückhaltung üben, denn über sie liest man kaum einen Artikel in der Presse. Am bekanntesten ist vielleicht das Brüderpaar Albrecht, das es mit seinem Vermögen sogar auf die Forbes-Liste schaffte. Karl Albrecht, der ältere Bruder, gilt als reichster Mann Deutschlands und nimmt mit zirka 25,5 Milliarden Dollar Platz 12 der Forbes-Liste ein. Theo Albrecht, der im letzten Jahr verstarb, stand zuletzt auf Platz 31 des Rankings und verfügte über ein Vermögen von geschätzten 16,7 Milliarden Dollar. Ein weiterer Deutscher mit Anspruch auf einen Platz auf der Forbes-Liste ist Michael Otto. Der Gründer des bekannten Versandhauses sparte bereits 16,6 Milliarden Dollar an und erreichte damit Rang 38. Auch wenn der Anteil der Superreichen weiter anwächst, ist dennoch festzustellen, dass die Ungleichheit zwischen Arm und Reich weiter zunimmt. |