| So nicht: Lohndumping dank Zeitarbeit |
| Geschrieben von: theo |
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Das die gleiche Arbeit auch gleich bezahlt werden soll, fordern Gewerkschaften schon lange. Dies soll endlich auch für Zeitarbeiter gelten. Die Regierung zeigt sich mehr und mehr bereit, Zeitarbeitern einen Mindestlohn zu zahlen, doch reicht die laut DGB noch lange nicht aus. Sie fordern die gleichen Gehaltszahlungen wie für die Stammbelegschaft bereits nach vierwöchiger Arbeitsdauer im Betrieb. Bisher geschieht dies erst nach neun Monaten. Laut DGB-Chef Sommer sei dies eine „unsoziale Provokation“. Er forderte Grüne und SPD auf, das Angebot der Koalition nicht zu akzeptieren, da somit eine Festigung der sozialen Ungerechtigkeiten in Kauf genommen wird. Doch tatsächlich hat der Gesetzgeber die Wirtschaft bereits zum „Equal Pay“ unterworfen. Darüber hinaus trägt die Gewerkschaft einen erheblichen Anteil an der ungleichmäßigen Bezahlung. Den Unternehmen haben die Möglichkeit vom Gleichheits-Grundsatz immer dann abweichen zu dürfen, wenn ein gültiger Tarifvertrag existiert. In 75 Prozent aller Leiharbeitsverhältnisse trifft dies zu. Mit ihrer Tarifpolitik haben sich die Gewerkschaftler daher selbst in diese Misere gebracht, von der sie nun ablenken wollen.
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