| Was sagen Konjunkturdaten aus? |
| Geschrieben von: theo |
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Immer wieder hört man in den Nachrichten von den Konjunkturdaten, die mal besser und mal schlechter ausfallen. Aber was genau sagen die Konjunkturdaten aus? Zuerst einmal werden Konjunkturdaten auch als Konjunkturindikatoren bezeichnet. Diese versuchen die aktuelle Wirtschaftslage der jeweiligen Volkswirtschaft beziehungsweise deren zukünftige Entwicklung so realistisch darzustellen wie möglich. Zudem lässt sich durch die zeitliche Analyse der Daten recht zuverlässig feststellen, an welchem Punkt der Konjunktur sich die Wirtschaft befindet und wohin sie sich entwickeln wird. Die wichtigsten Konjunkturdaten kann man unterscheiden in Mengen-, Preis-, Früh-, Präsenz- und Spätindikatoren. Mengenindikatoren sind beispielsweise Arbeitslosenzahlen und Auftragseingänge. Zu den Preisindikatoren gehören Inflationsrate, Aktienkurse, Immobilien- und Rohstoffpreise. Frühindikatoren geben Hinweise auf die zukünftige Wirtschaftsentwicklung und werden durch Gewinnerwartungen, den Geschäfts- oder den Konsumklimaindex repräsentiert. Präsenzindikatoren spiegeln die aktuelle Entwicklung wider und werden beispielsweise durch die Sparquote, das Bruttoinlandsprodukt und die Kapazitätsauslastung dargestellt. Zu den Spätindikatoren, die die vergangene Wirtschaftsentwicklung beschreiben, gehören die Zins- und Preisniveauentwicklung sowie die Inflationsrate. Die Relevanz dieser Wirtschaftskennzahlen erkennt man daran, dass ihre Veröffentlichung unweigerlich eine Reaktion auf dem internationalen Aktienmarkt hervorruft. Schlechte Konjunkturdaten können ganze Volkswirtschaften lahm legen. Aber auch Kleinanleger sollten sich regelmäßig mit den Konjunkturdaten beschäftigen und wissen, was die Konjunkturdaten aussagen, um von Kurseinbrüchen nicht völlig überrascht zu werden. |