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Wenn nichts mehr so ist, wie es war: Die Panik am Ölmarkt
Geschrieben von: ella   

Rasant steigende Ölpreise und die verheerende Situation in Libyen sorgen für ein angespanntes Bild des Ölmarkts. Längst ist medial von Panik die Rede und das aus gutem Grund: Der Preis pro Barrel kletterte auf einen Höchststand, den es zuletzt vor der Wirtschaftskrise August 2008 gegeben hatte. Öl wird knapper und die Lage in dem südafrikanischen Land immer undurchschaubarer. Parallel dazu boomt auch der Goldpreis und mit ihm die Angst, dass diktatorische Macht einer funktionierenden Wirtschaft schnell das Genick brechen könnte. Wer kann da noch mithalten?

Es sind vor allem diejenigen, die genügend Geld und ebenso viel Mut haben, um in Gold und Öl investieren zu können, der Krise bislang strotzen und sich als Gewinner fühlen dürfen. Klar ist aber, dass diese Personen oder Unternehmen eine Rarität unter Normalem darstellen. Gold gilt momentan als einzige sichere Anlage und macht es kleineren Unternehmen schwer, dem Druck Stand halten zu können. Neben Libyen sitzt auch Saudi-Arabien am längeren Hebel und mit ihnen weitere Länder, in denen das Volk sich auf einen Aufstand vorbereitet. Und auch wenn diese Szenarien weit entfernt stattfinden, ist ein möglicher Engpass in Sachen Öl näher als gedacht.

So teilte die Bild online mit – wenn gleichwohl in gewohnter überzogener Manier – eine Krise wie 1973 sei durchaus möglich. Schuld daran ist vor allem der Ölpreis, der auch Europa über 30 Millionen Euro pro Tag koste, wie eine Expertin dem Portal erklärte. Schnell wird klar, dass diese Summe auch direkt aus den Taschen der Bürger selbst finanziert wird: Benzin als Luxusgut zu Zeiten der Mobilität – klingt wie ein Weltuntergangsszenario, ist aber mit Blick auf die Zapfsäulen längst Realität. Da kann auch der umstrittene Kraftstoff E10 nicht aushelfen.

(Quellen: bild.de; manager-magazin.de)